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Zimbrisch
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Zimbrisch (Eigenbezeichnung Zimbrisch gaprècht, Zimbrische zunga, Zimbrisch, italienisch Cimbro genannt) ist die traditionelle oberdeutsche Sprache der Zimbern in Nordostitalien, die in drei Sprachinseln gesprochen wurde und bis Ende des 18. Jahrhunderts Kirchen- und Amtssprache in der ehemaligen Republik der Sieben Gemeinden war. Sprachwissenschaftlich handelt es sich um bairische Dialekte als Sprachformen, die allerdings wesentlich altertßmlicher als das Fersentalerische sind.cite-ref-1[1] Heute ist Zimbrisch nur noch in der Gemeinde Lusern im Trentino Alltagssprache und hat nicht mehr als 1000 Sprecher.cite-ref-2[2]
Contents
⢠Mundarten
⢠Geschichte
⢠Dokumentation
⢠Lautlehre
⢠Betonte Vokale
⢠Unbetonte Vokale
⢠Konsonanten
⢠Grammatik
⢠Deklination
⢠Konjugation
⢠Pronomina
⢠Zahlen
⢠Syntax
⢠Lexik
⢠Wortschatz
⢠Wortbildung
⢠Textbeispiele
⢠Vaterunser
⢠Ave Maria
⢠Einzelnachweise
⢠Literatur
⢠Sprachkurse
⢠WÜrterbßcher
⢠Grammatik
⢠Sonstiges
⢠Weblinks
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Verbreitungsgebiet
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Zimbrische von etwa 20.000 Personen in den Dreizehn Gemeinden nÜrdlich der Stadt Verona, in den Sieben Gemeinden (Italien) um die italienische Gemeinde Asiago (dt. Schlege, Schläge, Schlägen, zimb. Sleghe, Sleeghe) sowie in Teilen Welschtirols (Trentino) nordwestlich der Sieben Gemeinden gesprochen. Im 17. Jahrhundert gab es noch ein zusammenhängendes zimbrisches Sprachgebiet, das zusätzlich das Gebiet zwischen den drei späteren Sprachinseln umfasste, worauf Flurnamen deutschen Ursprungs verweisen.
Mundarten
Das Zimbrische besteht aus drei Sprachinseln mit jeweils einer eigenen Mundart: die Sieben Gemeinden, die Dreizehn Gemeinden und das Zimbrische von Lusern, Lafraun und Vielgereut im Trentino. Von diesen Mundarten ist diejenige der Sieben Gemeinden die altertĂźmlichste und die im Trentino die modernste.
Geschichte
Das Zimbrische geht vermutlich auf mehrere Siedlungswellen im 12. und 13. Jahrhundert aus dem bairischen Gebiet des Ammer- und Starnberger Sees zurĂźck.cite-ref-tyroller-3-0[3] Die altertĂźmlichste Form wurde in der Umgebung der italienischen Gemeinde Asiago gesprochen, wo die Verwendung als Schriftsprache die Konservierung alter Sprachmerkmale begĂźnstigte.cite-ref-geiser-4-0[4]
Mit der Aufhebung der Eigenständigkeit der Sieben Gemeinden unter Napoleon Bonaparte endete der Status des Zimbrischen als Amtssprache. Seitdem griff die Italianisierung auch auf dieses Gebiet ßber.
Dokumentation
1602 lieĂ Bischof Marco Corner von Padua den Katechismus Christlike unt korze Dottrina, eine Ăbersetzung der italienischen Dottrina christiana breve von Kardinal Robert Bellarmin, als ältestes Buch in zimbrischer Sprache in Vicenza drucken. Um 1685/86 behandelte auch der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz die zimbrische Sprache. In der 6. Auflage des 2. Teils seiner Erdbeschreibung machte der deutsche Kosmograph Anton Friedrich BĂźsching 1769 die Zimbern im deutschen Sprachraum bekannt. In den Jahren 1813 und 1843 wurde der damalige italienische Katechismus Piccolo Catechismo ad uso del Regno dâItalia erneut ins Zimbrische Ăźbersetzt und unter dem Titel Dar KlĂłane Catechismo vor dez BĂŠloseland gedruckt.
Mitte des 19. Jahrhunderts bereiste der bayerische Philologe und Linguist Johann Andreas Schmeller mehrfach die zimbrischen Sprachinseln und erkannte, dass das Zimbrische eine altertßmliche deutsche Mundart bairisch-tirolerischer Ausprägung ist, die in den heutigen Sprachinseln seit dem Hochmittelalter gesprochen wird. Im Jahr 1855 wurde sein Cimbrisches WÜrterbuch posthum herausgegeben.
Im 20. Jahrhundert befassten sich vor allem Bruno Schweizer (der die Langobardentheorie des Zimbrischen begrßndete) und der bayerische Forscher Hugo Resch aus Landshut mit der Mundart der Zimbern. Beiträge zur Erforschung und Dokumentation stammen auch von Anthony Rowley. Der Mßnchner Sprachwissenschaftler Hans Tyroller hat in erster Linie den Luserner Dialekt studiert und 1997 eine umfassende Grammatik vorgelegt.
In der Mundart der Sieben Gemeinden, in der seit 1602 kirchliche Texte erschienen sind, werden bis in die Gegenwart volkstßmliche Erzählungen und Gedichte produziert. 1979 ist in Vicenza ein Messbuchcite-ref-messa1979-5-0[5] fßr das Zimbrische in Schlege erschienen, das bis heute verwendet wird, obwohl die Sprache nicht mehr als Muttersprache gelernt wird. Auch Gebäude- und Grabinschriften gibt es in dieser Sprache. In den Dreizehn Gemeinden und im Trentino gibt es dagegen keine zimbrische Literaturtradition.cite-ref-geiser-4-1[4]
Heutige soziolinguistische Situation
Im Jahre 2008 wurde das Zimbrische der Sieben Gemeinden, welches als toitsches Gaprècht âdeutsche Spracheâ oder zimbrisch Gaprècht âzimbrische Spracheâ bezeichnet wird, nur noch von weniger als fĂźnfzig Menschen in der Gemeinde Roana (RobĂ an, deutsch Rain) gesprochen, von denen die meisten in der Fraktion Mezzaselva (Mittewald) leben. Der jĂźngste Sprecher war im selben Jahr etwa 50 Jahre alt, die meisten deutlich älter. In den anderen Gemeinden ist es ausgestorben, teilweise schon seit Ende des 19. Jahrhunderts.cite-ref-rowley-6-0[6] Es gibt jedoch eine recht starke, wieder zunehmende Identifikation mit der zimbrischen Geschichte und der traditionellen zimbrischen Schriftsprache der Sieben Gemeinden, in der auch heute noch Texte produziert werden. Auch in der Heiligen Messe wird sie noch regelmäĂig gebraucht, wobei das Messbuch von 1979 verwendet wird.cite-ref-geiser-4-2[4]
Das Zimbrische der Dreizehn Gemeinden â Eigenbezeichnung Tautsch âDeutschâ oder tautschas GarĂŤida âdeutsches Geredeâ â wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts nur noch in zwei DĂśrfern gesprochen, in Gliesen (Giazza) auch noch von Kindern, in Campo-Fontana jedoch nur noch von einigen Alten. Anfang des 21. Jahrhunderts ist Gliesen, wo etwa 300 Menschen leben, das letzte Dorf, in dem noch einige alte Menschen die Sprache beherrschen. Sie haben jedoch kaum noch Gelegenheit, sie im Alltag zu benutzen. In der Grundschule gibt es Unterricht zum Erlernen des Dialekts, den niemand mehr als Muttersprache lernt. In der Kirche wird hier das Zimbrische nicht gebraucht.cite-ref-rowley-6-1[6]
Im Trentino ist das Zimbrische in Lafraun und Vielgereut Anfang des 20. Jahrhunderts ausgestorben, so dass Lusern das letzte Dorf ist, wo das Zimbrische noch lebendig ist und auch von Kindern gelernt wird. Im Trentino wird erst seit 2001 bei Volkszählungen die Muttersprache erhoben. Das Zimbrische ist im Trentino seit einigen Jahren neben dem Fersentalerischen und dem Ladinischen als Minderheitensprache anerkannt. Bei der Zählung 2001 gaben 267 von 297 Einwohnern in Lusern (89,9 %) Zimbrisch als Muttersprache an. In ganz Trentino waren es 882 von 477.017 (0,2 %).cite-ref-7[7] Bei der Zählung 2011 zählten sich nur noch 238 von 284 Einwohnern in Lusern (83,8 %) zur zimbrischen Sprachgruppe, in ganz Trentino 1072 von 526.510 (0,2 %). Immerhin zählte sich aber auch eine beachtliche Anzahl von Personen in Folgaria (249 von 3151 oder 7,9 %) und Lavarone (85 von 1088 oder 7,8 %) zur zimbrischen Sprachgruppe.cite-ref-8[8] In Lusern leben nur noch sehr wenige Kinder im Schulalter. 2006 wurde die Dorfschule geschlossen, die zuletzt nur drei Schßler hatte. Die Schßler besuchen die Grundschule von Lafraun, wo niemand mehr im Alltag Zimbrisch spricht. Der Unterricht ist auf Italienisch, es gibt aber eine Stunde in der Woche als Wahlfach Unterricht in Zimbrisch. Deutschunterricht gibt es nicht. Obwohl die Volkszählungsergebnisse fßr eine sehr hohe Identifikation mit der zimbrischen Sprache sprechen, wird von der jungen Generation auch in Lusern zunehmend Italienisch als Umgangssprache gebraucht. Im Gottesdienst wird kein Zimbrisch verwendet.cite-ref-swr-9-0[9]
Die UNESCO ordnet das Zimbrische als definitely endangered language, als âeindeutig gefährdete Spracheâ, ein.cite-ref-10[10] Allerdings entspricht die Situation in den Sieben und den Dreizehn Gemeinden eher den Kriterien einer critically endangered language, einer âstark bedrohten Spracheâ, da das Zimbrische dort nur noch von Menschen hĂśheren Alters verwendet und einzig und allein in Lusern auch von einigen Kindern gesprochen wird.cite-ref-11[11]
Lautlehre
Betonte Vokale
Die Vokale des Zimbrischen zeigen zu groĂen Teilen die Entwicklung der bairischen Mundarten. So ist mittelhochdeutsches ei zu oa geworden: goas [ÉĄÉÉËs] âGeiĂâ, hoatar [hÉÉËtÉr] âheiterâ. Aus althochdeutsch quĂŤman ist wie in den anderen bairischen Mundarten khemmen geworden, während es anderswo bereits zu mittelhochdeutscher Zeit kommen geworden ist.
Die mittelhochdeutschen langen Vokale ĂŽ, Ăť und iu [yË] sind zu ai, au und aĂź diphthongiert: maus âMausâ, sain âseinâ, haĂźte âheuteâ.
Wie im SĂźdbairischen sowie im Lechrainer Dialekt wird ĂŞ zu ea [ÉÉ] und Ă´ zu oa [ÉÉ] gebrochen: groas [ÉĄrÉÉËs] âgroĂâ, hoach [hÉÉËx] âhochâ, roat [rÉÉËt] ârotâ, khlea [kxlÉÉË] âKleeâ, snea [ĘnÉÉË] âSchneeâ, bea [bÉÉË] âwehâ.
Helles a bleibt ebenso wie mittelhochdeutsch ĂŚ erhalten und wird nicht wie sonst im Bairischen zu ĂĽ bzw. a verdunkelt: bassar [basÉr] âWasserâ, has(o) [haËĘ] âHaseâ, khes [kxÉËĘ] âKäseâ, spet [ĘpÉËt] âspätâ. Hierin unterscheidet sich das Zimbrische auch von anderen Sprachinselmundarten wie Pladen/Sappada, Zahre/Sauris, Tischlwang/Timau und Gottschee.
Mittelhochdeutsches ou wird zu langem offenem o und mittelhochdeutsches Ăśu zu langem offenem Ăś monophthongiert und nicht wie sonst im Bairischen zu langem a: oge [ÉËge] âAugeâ (mhd. ouÉĄe), lovan [lÉËvÉn] âlaufenâ (mhd. loufen), krĂśl [kxrĹËl] âKräuelâ (mhd. krĂśul), pĂśmle [pĹËmle] âBäumleinâ (mhd. bĂśumelĂŽn).
Unbetonte Vokale
Im Zimbrischen der Sieben Gemeinden sind die Endvokale aus althochdeutscher Zeit erhalten (a, o, e), die anderswo bereits seit dem Mittelhochdeutschen zu e beziehungsweise Schwa [É] abgeschwächt sind: sunna âSonneâ, erda âErdeâ, mano âMondâ, haso âHaseâ, faffe âPfaffe, Priesterâ. In den Dreizehn Gemeinden gibt es eine Abschwächung zu e (sunne, erde, mane, hase, faffe), während im Zimbrischen des Trentino die Endung ganz entfällt (sunn, erd, man, has, faff).
Konsonanten
Die Zweite Lautverschiebung ist in Gänze durchgefĂźhrt, so dass nicht nur b und d (aus germanisch *d), sondern auch g stimmlos geworden ist (p, t, k): prennen âbrennenâ, prunn âBrunnenâ, kagl (aber gagel âZiegen-/Schafkotâ), zakkl âSchwanzâ (< mhd. zagel). DarĂźber hinaus wird in manchen WĂśrtern selbst d aus germanisch *th zu t: tach âDachâ, tempfan âdämpfenâ, tondarn âdonnernâ. Das k aus germanisch *k wird wie im Lechrainischen und vielen anderen oberdeutschen Mundarten angehaucht.
Das v [v] des Mittelhochdeutschen â im Neuhochdeutschen anlautendes f oder v â wird stets stimmhaft wie Standarddeutsch w [v] gesprochen: vassan âfassenâ, vatar âVaterâ. FĂźr mittelhochdeutsches w [w] â und neuhochdeutsches w [v] â steht b: burza âWurzelâ, boaze âWeizenâ. Diese Veränderungen von f/v und w treten auch in anderen bairischen Sprachinselmundarten auf, darunter Pladen (Sappada), Tischelwang (Timau) und Zahre (Sauris) im Friaul sowie Zarz (Sorica) und Gottschee in der Krain (Slowenien).
Grammatik
Deklination
⢠Starke Substantive kÜnnen im Plural auf -e oder -ar ausgehen oder aber Nullendung zeigen; dazu kann Umlaut treten. Im Dativ Singular tritt bei Einsilbern die Endung -e auf, bei Feminina ist ßberdies Umlaut mÜglich.
⢠Die schwachen Maskulina enden im Dativ und Akkusativ sowie im gesamten Plural auf -en; die schwachen Feminina und Neutra enden im Dativ sowie im gesamten Plural auf -en, im Akkusativ hingegen wie im Nominativ. Die Diminutiva auf -le sind durch Analogie von der starken zur schwachen Deklination ßbergetreten.
Beispiele fßr die Deklination männlicher Substantive
⢠starkes Maskulinum ohne Umlaut:
dar tag âder Tagâ, me taaghe âdem Tag(e)â, Plural: de taaghe âdie Tageâ, in taaghen âden Tagenâ
⢠starkes Maskulinum mit Umlaut:
dar zun âder Sohnâ, me zuune âdem Sohn(e)â, Plural: de zĂźune âdie SĂśhneâ, in zĂźunen âden SĂśhnenâ
⢠starkes Maskulinum mit Nullendung im Nominativ Plural:
dar èrbatar âder Arbeiterâ, me èrbatar âdem Arbeiterâ, Plural: de èrbatar âdie Arbeiterâ, in èrbatarn âden Arbeiternâ
⢠schwaches Maskulinum:
dar stèkho âder Steckenâ, me stèkhen âdem Steckenâ, Plural: de stèkhen âdie Steckenâ, in stèkhen âden Steckenâ
Beispiele fĂźr die Deklination weiblicher Substantive
⢠starkes Femininum mit Umlaut:
de hant âdie Handâ, dar hĂŠnte âder Handâ, Plural: de hĂŠnte âdie Händeâ, in hĂŠnten âden Händenâ
⢠schwaches Femininum:
de platta âdie Steinplatteâ, me platten âder Steinplatteâ, Plural: de platten âdie Steinplattenâ, in platten âden Steinplattenâ
Beispiele fßr die Deklination sächlicher Substantive
⢠starkes Neutrum ohne Umlaut, aber mit Endung -ar:
s baip âdas Weibâ, me baibe âdem Weib(e)â, Plural: de baibar âdie Weiberâ, in baibarn âden Weibernâ
⢠starkes Neutrum mit Umlaut und Endung -ar:
s haus âdas Hausâ, me hauze âdem Haus(e)â, Plural: de hòizar âdie Häuserâ, in hòizarn den Häusern
⢠schwaches Neutrum:
s hòizle âdas Häusleinâ, me hòizlen âdem Häusleinâ, Plural: de hòizlen âdie Häusleinâ, in hòizlen âden Häusleinâ
Konjugation
Die Konjugation der Verben stimmt weitgehend mit derjenigen in den anderen bairischen Mundarten Ăźberein. So enden die Formen der 3. Person Plural im Zimbrischen der Sieben Gemeinden auf -nt. In Lusern sind sie allerdings wie im Standarddeutschen mit der 1. Person Plural, also auf -en, zusammengefallen. Im Präsens der starken Verben der 6. und 7. Klasse fehlt wie in allen oberdeutschen Dialekten die Umlautung: vallen â ear vallet âfallenâ â âer fälltâ; in der 3., 4. und 5. Klasse tritt Umlaut /e/ > /i/ â ebenfalls wie Ăźberall im Oberdeutschen in allen drei Personen des Singulars: ezan âessenâ: ich izze, du izzest, ear izzet, biar ezzen, iar ezzet, seĂź ezzent (standarddeutsch hingegen mit Umlaut nur in der 2. und 3. Person Singular). Neben dem einfachen Infinitiv gibt es einen eigenen abhängigen Infinitiv (eine Art Gerundium) mit zu: vallen â zo valla âfallenâ â âzu fallenâ.
Wie in den anderen oberdeutschen Mundarten ist das Präteritum verloren gegangen und wird durch das Perfekt ersetzt. Das Präfix ga- des Partizip Perfekt wird nicht reduziert. Starke Verben erhalten im Partizip Perfekt nach dem Vorbild der schwachen Verben sowie der italienischen Verbalendung meist die Endung -et statt der ererbten auf -en: trinkhan â gatrunkhet âtrinkenâ â âgetrunkenâ.
Der Konjunktiv I unterscheidet sich in der 3. Person Singular und Plural vom Indikativ Präsens durch Fehlen des auslautenden t. Der Konjunktiv II wird durch die Endung -ete ausgedrßckt, und zwar auch bei den meisten starken Verben.
Pronomina
Anders als in Bayern werden im Zimbrischen keine ursprĂźnglichen Dualformen in der 2. Person Plural verwendet. So steht fĂźr die Pronomina ihr und euch nicht es/Ăśs, enk, sondern iar/ear(t)/ar, eĂźch/aĂźch/as. Deshalb erhalten die entsprechenden Verbformen kein -s: iar machet âihr machtâ (vgl. in Bayern: es mĂĽchts).
Zahlen
Ordinalzahlen fehlen und werden durch Kardinalzahlen ausgedrĂźckt.
Syntax
Die Syntax unterliegt starken italienischen EinflĂźssen. So gibt es beispielsweise nicht mehr die fĂźr das Deutsche zwingende Stellung des Verbs an zweiter Stelle im Aussagesatz als Hauptsatz.cite-ref-14[14]
Lexik
Wortschatz
Der Wortschatz ist Ăźberwiegend bairisch und enthält die typischen bairischen KennwĂśrter wie z. B. erta âDienstagâ, finzta âDonnerstagâ, foat âHemdâ und khrĂĽnebitt (bair. Kranewitt, Wacholder). Es gibt einige altertĂźmliche WĂśrter, die in anderen Gegenden schon lange ausgestorben sind, so z. B. lĂźsnen âzuhĂśrenâ (von mittelhochdeutsch lĂźsenen; vgl. alemannisch lose, von althochdeutsch hlosÄn, sowie englisch listen, von altenglisch hlysnan) und khĂśdan âsagenâ (althochdeutsch quĂŤdan, vgl. mittelenglisch quethe[n]). Sehr zahlreich sind italienische LehnwĂśrter. Da es kaum Kontakt mit dem deutschsprachigen Raum gab, gibt es diese romanischen AusdrĂźcke auch dort, wo in anderen deutschen Mundarten schriftdeutsche AusdrĂźcke verwendet werden; Beispiele sind vinzern âsiegenâ (it. vincere), spusa âBrautâ (it. sposa) und giust ârichtigâ (it. giusto).
Wortbildung
Bei der Ableitung von Adjektiven aus Substantiven zur Beschreibung von Eigenschaften verwendet das Zimbrische die bairische Endung -at: narrat ânärrischâ, deppat âdumm, blĂśdâ, quadratat âviereckigâ.
Textbeispiele
Vaterunser
Z Gapeet von Gotte me Hèeren (Das Vaterunser auf Zimbrisch), Sieben Gemeinden, aus dem Zimbrischen Katechismus von 1602 und dem Zimbrischen Katechismus von 1813cite-ref-15[15]
| Zimbrischer Katechismus von 1602 (S. 11f., deutsch vgl. Vaterunser ) | Zimbrischer Katechismus von 1813 (S. 23) | WĂśrtliche Ăbersetzung der Version von 1813 |
|---|---|---|
| Vater vnzer derdo pist in die Himele. | Ănzar Vaatar von me HĂźmmele, | Unser Vater von dem Himmel, |
| Gheaileghet ber dain Namo. | sai gahĂŠart aĂźr halgar naamo; | sei geehrt euer heiliger Name; |
| Zu kem dain Raik. | khèmme dar aßr Hßmmel; | komme [der] euer Himmel, |
| Dain bilder ghesceghe | sai gatà nt allez baz ar bèlt iart, | sei getan alles was ihr wollt, |
| alsobia, ime Himele, also inder Erden. | bia in Hßmmel, asò af d èerda; | wie im Himmel, also auf der Erde; |
| Ghibuz heute vnzer teghelek proat. | Ghèt ßz haßte ßnzar pròat von altaaghe; | Gebt uns heute unser Brot vom Alltag; |
| Vnt vorghibe vz vnzere sunte, | un lazzet Ăźz naach Ăźnzare schulle, | und lasset uns nach unsere Schuld, |
| alsobia bier vorgheben vnzer sòleghern. | bia bar lazzan se naach biar dÊn da saint schullikh ßz; | wie auch lassen sie nach wir denen die sind schuldig uns; |
| Vnt vuer vz net in vursÚkonghe. | haltet ßz gahßßtet von tentaziuun; | haltet uns gehßtet von Versuchung (tentazione); |
| Sonder erluosuz von vbel. | un hÜÜvet Ăźz de ßßbel. | und hebet uns das Ăbel. |
| Amen. | Asò sai z. | Also seiâs. |
Eine neuere Ăbersetzung des Vaterunser steht im Messbuch von 1979:cite-ref-messa1979-5-1[5]
| Zimbrisch | WĂśrtliche Ăbersetzung |
|---|---|
| Ăgnar BĂ atar, ba pist in hĂźmmel, | Unser Vater, wo bist im Himmel, |
| zai gahòlighet dar dain naamo, | sei geheiligt [der] dein Name, |
| as khèmme dar dain Regno, | uns komme [der] dein Reich (regno), |
| zai gamĂ cht bia du bill, | sei gemacht wie du willst, |
| bia in hĂźmmel, azò in dâĂŠerda. | wie im Himmel, also in der Erde. |
| Ghitzich hòite âz Ăźgnar pròat bon allen taghen, | Gib uns heute [das] unser Brot von allen Tagen, |
| borghit ozĂ ndarn dâĂźgnarn zĂźnte | vergib uns [anderen] [die] unseren SĂźnden |
| bia brà ndare borghÊban bèar hatzich offÊndart, | wie wir [andere] vergeben wer hat uns Leid angetan (offendere), |
| mach as bar net bĂ llan in tentatziĂšum, | mach uns wir nicht fallen in Versuchung (tentazione), |
| ma liberĂ rzich bon allen bĂŠetighen. | sondern (ma) befreie (liberare) uns von allem BĂśsen. |
Ăbersicht aus den anderen (teils historischen Sprachgebieten):
| Slambròt (â Laimtal , 19. Jhd.) | Lusern | XIII Gemeinden ( Glätzen ) | VII Gemeinden (nach Dal Pozzo, 18. Jhd.) |
|---|---|---|---|
| Vater von uns andro, | Vatar Ăźnsar | Vatar unsar, | Ănzar Vatar |
| der du bist in Humbl, | bo do pist in hĂźmbl | mo du pist ime Himmale, | vume HĂźmel, |
| sey santificart dai Nam; | as ta sai haile doi nĂĽm | gabaigat saibe dain Name, | Sai dorkannet, un ga clobet Ăber alle eĂźr halgher Namen: |
| 's kume dai Regno; | as ta khem doi raich | ta de keme dain Raich, | Az dar seghen, ba Jart steet, Ba Jart habet in schĂśn Raigh: |
| sey gâmacht dai Lust | un as ta sai gemacht doi gebĂślla, | gaschigabe in Himmale das mo du bi | Az sai hĂśrtan, baz Jart belt |
| wia in Humbl so in lâErdo. | asò as pe in hĂźmbl asò af di earde | un asou utâEarde, | Bia in HĂźmel a so at Erda: |
| Get uns androâs Broat alle Tago; | Gibas haĂźt o Ăźnsar proat | ghit-uns is proat haute un for alje unsarne taghe, | Ghett-Ăźz heĂźte, un alle taghe Ănzar proat hia zo leban: |
| latt uns ab unsero Schul | un vorzaigas Ăźnsarne sĂźnt | vorghez unsarne suntan, | Ăz vorghebet Ăźnzar schulle, |
| wia mir andro latsen ab unsero Schuln; | asò as pe biar vorzaing di seln bo das hüm getünt letzes | asbia bar vorghezzan die vun unsarne pruadadarn, | Bia den andarn biar vorgheben: |
| zieht un net in tentatium, | machas net veln | darhaltan-uns pruadadarn, darhaltan-uns vun scheidan, | Un boĂźtet-Ăźz vun sĂźnten, |
| ma liberat uns von der Weah. | un haltas bait als das letz | halt-n-uns veare vun Ubale. | Vume TeĂźvel, benn ear kimmet. |
| | as sai asò. | Asou saibe. | A so saiz, Vatar, a so. |
Ave Maria
| Zimbrischer Katechismus von 1602 (S. 17) | Zimbrischer Katechismus von 1813 (S. 24) | Zimbrischer Katechismus von 1842 (S. 21) | Katechismus von Ljetzan von 1977 (S. 69) |
|---|---|---|---|
| De Aue Mergia. | De Ave Maria. | De Ave Maria. | Dar Englische Gruaz. |
| GOt gruzdik Maria, volla ghenade. | Ich grĂźzach, Maria volla grĂĄzien, | Ich grĂźzach, Maria, volla grĂĄzien, | Gagruatzat saisto du, Maria, voljer gnaden. |
| Der Herre ist mit dier, | Gott dar Herre ist met eĂźch: | Gott dar Herre ist met eĂźch; | 'In Guttarheare ist pit diar |
| du pist ghebenedairt vnter den baibarn. | sĂŠelik iart Ăźbar de baibar: | sĂŠelik iart Ăźbar de baibar; | un du pist gabaigat drubar de baibar |
| Vnt ghebenedĂ irt ist die fruct dainz lĂ ibez, Giesus. | un sĂŠelik âz kint von eĂźrme laibe, Jesus. | un sĂŠelik zâ kint von eĂźrme lĂĄibe, Jesus. | un gabaigat ist das sealaghe Haje von aurme Laibe GesĂš, |
| Hailiga Maria motter Gottez | Halga Maria, Mutter von Gotte âme Herren, | Halga Maria, Muter von Gotte me Herren, | Hoalaghe Maria, Mutar vume Guttarheare, |
| pit vor vnz sĂšnter, | pittet vor Ăźz sĂźntar, | pittet vor Ăźz sĂźntar, | petat for unsandar |
| hèmest, vnt inder horn vnzerz stèrben. | hommest, un af an stunt von ßnzarme tóade. | hemmest, un af an stunt von ßnzarme tóade. | esan un in de tzait vun unsarme toate. |
| Amen. | Asò saiâz. | Asò saiz. | Asou saibe! |
Einzelnachweise
cite-note-11. â Hans Tyroller, 1994, S. 114â116.
cite-note-22. â Deutscher Dialekt in Italien: Jeder Zimber zählt auf Spiegel Online, 17. September 2011.
cite-note-tyroller-33. â Hans Tyroller, 2003, S. 2.
cite-note-geiser-44. â Remigius Geiser (2011).
cite-note-messa1979-55. â Messa in Cimbro. Vicenza 1979
cite-note-rowley-66. â Anthony Rowley (2008)
cite-note-77. â Appartenenza alla popolazione di lingua ladina, mochena e cimbra, per comune di area di residenza (Censimento 2001) (PDF; 27 kB), Annuario Statistico 2006. Provincia Autonoma di Trento. 2007. Abgerufen am 21. August 2011.
cite-note-88. â Vorläufiges Endergebnis der Volkszählung 2011 (PDF; 202 kB), Statistikamt der Autonomen Provinz Trient.
cite-note-swr-99. â Widmar Puhl: Im Land der Zimbern. Deutsche Sprachinseln in Italien (PDF; 56 kB), SWR2 Wissen, 8. Februar 2011.
cite-note-1010. â MultiTree: A Digital Library of Language Relationships â The Cimbrian Language
cite-note-1111. â In Lusern spricht man Zimbrisch. Die letzten Bayern Italiens. n-tv.de, 17. September 2011.
cite-note-schmeller1837-1212. â Johann Andreas Schmeller (1837)
cite-note-1313. â Das Folgende nach Umberto Martello Martalar: Dizionario della lingua Cimbra dei Sette Comuni vicentini un idioma antico, non trascurabile componente del quadro linguistico italiano. Vicenza 1974.
cite-note-1414. â Ermenegildo Bidese & Alessandra Tomaselli: Formen der âHerausstellungâ und Verlust der V2-Restriktion in der Geschichte der zimbrischen Sprache. (PDF; 169 kB) In: E. Bidese, J. R. Dow und T. Stolz (Hrsg.): Das Zimbrische zwischen Germanisch und Romanisch. Brockmeyer, Bochum 2005, S. 67â88.
cite-note-1515. â Galòset vomme zimbrischen liarn-gapeete 1813. Aus dem Zimbrischen Katechismus von 1813 (Catechismo cimbro di 1813)
Literatur
Werke auf Zimbrisch
⢠Priesterseminar Padua: Dar klĂłane catechismo vor zâBĂŠloseland vortrĂĄghet in zâgaprĂŠcht von Siben KamĂŠĂźn un a viar halghe gasang. Padua 1842.
Sprachkurse
⢠Remigius Geiser: Grundkurs in klassischem Zimbrisch [1] bzw. [2], Salzburg 2011.
WĂśrterbĂźcher
⢠Norman Denison; H. Grassegger: Zahrer WÜrterbuch. Vocabolario Sauranor (= Grazer linguistische Monographien. Band 22). Hrsg. vom Institut fßr Sprachwissenschaft der Universität Graz, Graz 2007.
⢠U. Martello-Martalar: Dizionario della Lingua cimbra. Vicenza 1974. Bd. 2. Dal Pozzo, Roana-Vicenza 1985.
⢠Johann Andreas Schmeller: Cimbrisches WÜrterbuch. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1855.
Grammatik
⢠Eberhard Kranzmayer: Laut- und Flexionslehre der deutschen zimbrischen Mundart. VWGĂ, Wien 1981, und Glossar, Wien 1985, ISBN 3-85369-465-9.
⢠Bruno Schweizer, James R. Dow (Hrsg.): Zimbrische Gesamtgrammatik. Vergleichende Darstellung der zimbrischen Dialekte. Steiner, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-515-09053-7.
⢠R. A. Trentino: Bar lirnen zâ schraiba un zo reda az be biar. Grammatik der zimbrischen Sprache von LusĂŠrn (italienisch / deutsch-zimbrisch). Hrsg. vom Istituto Cimbro, Alto Adige. Lusern 2006, ISBN 978-88-95386-00-3.
⢠Hans Tyroller: Grammatische Beschreibung des Zimbrischen von Lusern. Steiner, Stuttgart 2003, ISBN 3-515-08038-4.
Beschreibungen der Sprache
⢠Aristide Baragiola: Le fiabe cimbre del vecchio Jeckel. Die Fabeln des gavattar Jekkelle. Raccolte da Aristide Baragiola ad Asiago nel 1893. Erneut hrsg. vom Istituto di cultura cimbra, Roana 1987.
⢠Aristide Baragiola: Folklore inedito di alcune colonie tedesche nella regione italica. In: Bollettino di filologia moderna 4 (1902), Nrn. 3â4; 6 (1904), Nrn. 3â4 und 8â9.
⢠Aristide Baragiola: Il tumulto delle donne di Roana per il Ponte, nel dialetto cimbro di Camporovere, Sette Comuni. Tip. Fratelli Salmin, Padova 1906 oder 1907.
⢠Josef Bacher: Die deutsche Sprachinsel Lusern. Wagnerâsche Universitäts-Buchhandlung, Innsbruck 1905.
⢠Wilhelm Baum: Geschichte der Zimbern. Storia dei Cimbri. Curatorium Cimbricum Bavarense, Landshut 1983.
⢠Ermenegildo Bidese (Hrsg.): Das Zimbrische zwischen Germanisch und Romanisch. Brockmeyer, Bochum 2005, ISBN 3-8196-0670-X.
⢠Ermenegildo Bidese: Sprachkontakt generativ. Eine Untersuchung kontaktbedingten syntaktischen Wandels im Zimbrischen (= Linguistische Arbeiten. Band 582). De Gruyter, Berlin 2023, ISBN 978-3-11-076498-7.
⢠Ermenegildo Bidese: Il cimbro. In: Erica Autelli, Marco Caria, Riccardo Imperiale (Hrsg.): Le varietĂ storiche minoritarie in Italia. Band 1: LâItalia settentrionale (Linguistik Online 130/6, 2024).
⢠Herbert Hopfgartner: Die zimbrische Sprachinsel. Einblicke in die älteste periphere deutsche Kultur in Mitteleuropa. In: Lech Kolago (Hrsg.): Studien zur Deutschkunde, XXXVIII Band. Universität Warschau 2008, ISSN 0208-4597
⢠Anthony Rowley: Die Sprachinseln der Fersentaler und Zimbern. In: Robert Hinderling, Ludwig M. Eichinger (Hrsg.): Handbuch der mitteleuropäischen Sprachminderheiten. TĂźbingen 1996, S. 263â285.
⢠Anthony Rowley: âMòcheno e Cimbroâ. Von Dialekten zu Sprache (?). In: Dieter Stellmacher (Hrsg.): Dialektologie zwischen Tradition und Neuansätzen. Beiträge der Internationalen Dialektologentagung, GĂśttingen, 19.â21. Oktober 1998. Steiner, Stuttgart 2000, S. 213â221.
⢠Anthony Rowley: Eine Reise in die Zeit der Minnesänger. Von den Sprachinseln der Zimbern und der Fersentaler. Vortragstext 2008.
⢠Anthony Rowley: â⌠hinaufgestiegen in das Land und in die Zeit der Minnesängerâ. Das Zimbrische der Sieben und Dreizehn Gemeinden als Paradebeispiel einer Alpensprache. In: Akademie aktuell 03/2010, S. 58â61.
⢠Johann Andreas Schmeller: Ăber die sogenannten Cimbern der VII und XIII Communen auf den Venedischen Alpen und ihre Sprache. Gelesen in der Sitzung der ersten Classe der K. Akademie der Wissenschaften, am 3. März 1834. In: Abhandlungen der KĂśniglich Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Philologische Klasse, Historische Klasse. Zweiter Band. MĂźnchen 1837, S. 557â708.
⢠Bruno Schweizer: Zimbrische Sprachreste (= Deutsches Ahnenerbe. Band 5,1). Niemeyer, Halle 1939.
⢠Bruno Schweizer: Zimbrischer und fersentalerischer Sprachatlas. Atlante linguistico cimbro e mòcheno. Hrsg. und kommentiert von / edizione curata e commentata da Stefan Rabanus. Istituto Cimbro / Istituto Culturale Mòcheno, Luserna / PalÚ del Fersina (TN) 2012, ISBN 978-88-95386-02-7.
⢠Hans Tyroller: Die Sprachinselmundart von Lusern. In: Maria Hornung (Hrsg.): Die deutschen Sprachinseln in den SĂźdalpen. Olms, Hildesheim / ZĂźrich / New York 1994, S. 109â144.
Sonstiges
⢠Paola BenincĂ , Lorenzo Renzi: Per lo studio del contatto romanzo-germanico: la sintassi del cimbro. In: Volker Noll, Sylvia Thiele (Hrsg.): Sprachkontakte in der Romania. Niemeyer Verlag, 2004, ISBN 978-3-484-50715-9, S. 23â43 (italienisch)
⢠Karl-Markus GauĂ: Die frĂśhlichen Untergeher von Roana. Paul Zsolnay Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-552-05454-7.
Weblinks
Commons
: Zimbrisch
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Z Tóar zomme ZÏmbarlante / Das Tor zum Land der Zimbern. Abgerufen am 11. April 2023 (umfassende private Homepage mit wissenschaftlicher Auseinandersetzung).
⢠Istituto Cimbro / Kulturinstitut LusÊrn. Abgerufen am 11. April 2023 (deutsch, italienisch, zimbrisch).
⢠Bernd Geisen: Die Benediktiner und das Zimbrische: zwei KlĂśster helfen einer Sprache. (mp3-Audio; 8,2 MB; 8:55 Minuten) In: Deutschlandfunk-Sendung âTag fĂźr Tagâ. 11. April 2023; abgerufen am 11. April 2023.